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Henriettenstiftung aktuell

07.04.2009
  Autor: Thomas Klein
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  Quelle: Presseinformtaionen  
     
Herzlich willkommen im Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung
Dr. med. Andreas Niesen übernimmt Klinik für Nuklearmedizin
 
Weimar: In dieser schönen Stadt in Thüringen lebte Johann Wolfgang von Goethe 50 Jahre lang , Friederich Schiller verbrachte hier die letzten drei Jahre seines Lebens. Und in der Stadtkirche predigte einst Johann Gottfried Herder.

Weimar, das war von 1998 bis jetzt auch die Heimatstadt des Nuklearmediziners Dr. med. Andreas Niesen (45). Von Frankfurt am Main zog er seinerzeit dorthin, verließ die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität und begann seinen Dienst als Nuklearmediziner in der Zentralklinik Bad Berka, 13 Kilometer südlich von Weimar

Wie kam es, dass er aus der Mainmetropole, in der er auch Medizin studiert hatte, ins ländliche Thüringen ging?

„Mein damaliger Oberarzt Prof. Dr. med. Richard P. Baum hatte die interessante Aufgabe vor sich, die Nuklearmedizin in Bad Berka aufzubauen. Die gab es dort bis dato nicht. Er bot mir die Stelle als leitender Oberarzt an.“

Dr. Niesen überlegte nicht allzu lange. Die Entscheidung für Bad Berka fiel, und, zusammen mit seinem Chef und drei weiteren Mitarbeitern, baute das Team in den darauffolgenden Jahren aus dem Nichts eine heute renommierte Klinik auf, die mittlerweile u.a. drei weitere Fachärzte und vier Assistenzärzte beschäftigt, eine eigene Radiochemie unterhält – sie stellt die radioaktiven Substanzen her - und eine große Therapiestation mit 22 Betten.

Arbeitsschwerpunkt in Bad Berka ist neben der nuklearmedizinischen Funktionsdiagnostik (Schilddrüse, Niere, Skelett, Lunge, Herz und Hirn), die Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen.
Insbesondere für die Tumordiagnostik wird das so genannte PET/CT-Verfahren eingesetzt. Dabei werden mit einer Ganzkörperaufnahme der Stoffwechsel (PET) und die Anatomie (CT) in einer Untersuchung dargestellt. Durch die Vereinigung dieser beiden Informationen ist das PET/CT heute bei vielen Krebserkrankungen das empfindlichste Diagnoseverfahren.


Seit dem Start 1998 in Bad Berka wurden eine Reihe nationaler und internationaler wissenschaftlicher Symposien abgehalten, Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte organisiert (die „Bad Berkaer Gespräche Nuklearmedizin“), wofür in der Zentralklinik ein optimal ausgestatteter Hörsaal und ein mit Video- und PC-Technologie ausgestattetes Kultur- und Kongresshaus genutzt werden können.

Das alles gibt Dr. Niesen jetzt auf, denn am 1. April 2009 hat er die Nuklearmedizin des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung (DKH) übernommen. Er freut sich sehr auf diese Aufgabe: Die Schilddrüsendiagnostik und -therapie werden weiterhin ein Schwerpunkt im DKH bleiben. Neben einer qualifizierten konventionellen nuklearmedizinischen Diagnostik werden künftig zunehmend PET/CT und innovative Therapien mit neuen radioaktiv markierten Pharmaka eine Rolle spielen. Auf diesem Gebiet verfügt Dr. Niesen bereits über sehr viel Erfahrung.

Also: Dr. Niesen und seine Familie (3 Kinder) tauschen Goethe, Schiller und Herder gegen Leibniz, Wilhelm Busch, Emil Berliner (Berliner ist 1851 Hannover geboren, hat in den USA die erste Schallplatte produziert).

Dr. Niesen kennt die Stadt an der Leine, denn nicht weit weg von Hannover – in Northeim – hat er seinen Zivildienst als Krankenpfleger gemacht, und weiter nördlich – in Lüneburg – sein Abitur.

Die Geschäftsführung des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung und die der Unternehmensgruppe Diakonische Dienste Hannover freuen sich auf „den Neuen“, weil mit ihm die gut ausgebaute Nuklearmedizin in den nächsten Jahren durch Kompetenz und Qualität einen Sprung nach vorne machen wird.
 
   
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