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04.02.2010 |
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Autor: |
Joachim Döring |
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Quelle: |
Presseinformation |
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Andacht am Backblech |
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Neue Altenseelsorgerin der Henriettenstiftung, Pastorin Christa Stegmann, wird am 7. Februar 2010 eingeführt. Gottesdienst in der Simeonkirche in der Henriettenstiftung Kirchrode, Schwemannstrasse, um 15.00 Uhr |
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Die Altenseelsorge gewinnt neu an Profil, umschreibt die neue Pastorin der Henriettenstiftung, Christa Stegmann, ihre künftige Aufgabe. Sie wird am kommenden Sonntag, 7. Februar 2010 um 15.00 Uhr in der Simeonkirche in ihr Amt eingeführt. Ihr sind die Senioren und Seniorinnen des Altenzentrums Kirchrode anvertraut. Dort leben in den verschiedenen Wohnbereichen 220 alte Menschen. Eine Herausforderung ist der Umgang mit Menschen mit Demenz, so betont Christa Stegmann. Ihr Interesse ist es, die Menschen in den Seniorenwohnungen und Pflegeheimen auch mit ihren gesundheitlichen Einschränkungen weiterhin vollständig am Lebensalltag teilhaben zu lassen.
Die Lage des Altenzentrums der Henriettenstiftung bietet alle Möglichkeiten.
Es liegt mitten im Zentrum von Kirchrode, zwischen Einkaufspassage, Sparkasse und Post auf der einen Seite und Tiergarten, Sportanlage auf der anderen. Ausflüge, Einkäufe, Spaziergänge in die Natur sind möglich. Dazu bietet das weitläufige Gelände weitere Möglichkeiten. Zwischen den verschiedenen Pavillons im renovierten Baustil liegen Rasenflächen, Spalierbäume und Blumenbeete. Diese mit Gruppen der alten Menschen ein wenig zu pflegen, Blumen zu pflanzen, zu pflegen und zu hegen stellt eine wesentliche Ressource für die alten Menschen dar. Sie erfahren sich selber als nützlich und erfolgreich.
Im Zentrum der neuen Seelsorge steht als Herausforderung der Umgang mit demenzerkrankten Menschen. Unter Desorientierung leiden immer mehr der Bewohnerinnen und Bewohner in den Heimen. Denn die ambulante Hilfe ist so umfangreich geworden, dass viele recht lange zu Hause in den gewohnten vier Wänden bleiben können und folglich erst sehr spät in ein Heim umziehen. Wie die oft Hochbetagten mit Hilfe von aktiver Strukturierung des Tagesablaufs und bewusster Gestaltung der Atmosphäre sich angenommen und wohl fühlen können und darüber wieder neu Orientierung gewinnen, hat die Altenpflege in den vergangenen Jahren gezeigt. Dazu hat die Henriettenstiftung u.a. mit ihrem Modellprojekt in Buchholz wichtige Beiträge geliefert, die auch in die EXPO 2000 einflossen. Gesucht wird ein Erlebnisraum, sodass auch gemeinsames Backen und Kochen zum Umgang mit dementen alten Menschen gehört.
Den Erfolgen der modernen Altenpflege folgt die Altenseelsorge. Sie lässt sich ein auf die Konzeptionen der Erinnerungsarbeit, lenkt mit Hilfe von kleinen Gesprächskreisen das Gedächtnis auf die vertrauten Epochen der persönlichen Biographie. Nach dem gleichen Konzept lassen sich ebenfalls neue Andachtsformen gewinnen. Sie arbeiten mit der Erinnerung an alte Formen, an beliebte Lieder, vertraute Gebete und bekannte Bibelverse. Sie rekapitulieren, erinnern und assoziieren und geben damit der Vergewisserung der alten Menschen Raum. Die neueste Konzeption ermöglicht einen Dialog ohne Sprache, dafür aber mit der Musik, und das mit ungewöhnlichen jedem eingängigen und leicht zugänglichen Instrumenten, mit denen die Senioren sich musikalisch ausdrücken können.
Mit der Henriettenstiftung kann die 54-jährige Pastorin Christa Stegmann ihre bisherigen Aktivitäten der Altenseelsorge konzentrieren. Sie war bislang im Amtsbereich Ost beauftragt für die beiden Wohnstifte und den Birkenhof. Zuvor war sie mehrere Jahre lang Gemeindepastorin in der Matthäi-Gemeinde Hannover-Wülfel. Sie ist verheiratet mit dem Diplom Mathematiker Dirk Stegmann. Der Einführungsgottesdienst findet am Sonntag, 7. Februar 2010 um 15.00 Uhr in der Simeonkirche in Kirchrode auf dem Gelände der Henriettenstiftung statt. Die Einführung nimmt Pastor Thomas Höflich vor, Superintendent des Amtsbereichs Hannover-Ost. Im Anschluss ist ein Empfang im Haus Alt-Bethesda.
Weitere Informationen: Vorsteher Volker Milkowski, Telefon (0511) 289-2211, Pastorin Christa Stegmann, 0178-289-6733, Joachim Döring, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (0511) 289-2307 (mobil: 0171-2035974) – Henriettenstiftung, Marienstr. 72-90, 30171 Hannover.
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