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01.07.2005 |
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Autor: |
Joachim Döring |
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Quelle: |
Streiflichter |
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Streiflicht Nr. 4/2005, Juli 2005 |
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Monatsspruch Juli 2005: Keinem von uns ist Gott fern. Apostelgeschichte 17, 27
Beschluss zur Holding
Das Komitee – das Aufsichtsgremium der Stiftung – hat am 4. Juli 2005 den Beschluss zur Bildung einer Holding mit Annastift und Friederikenstift gefasst. Dabei heißt es: Der Vorstand / Das Komitee der Henriettenstiftung stimmt dem Verbund Christlicher und Freigemeinnütziger Krankenhäuser in Hannover zu.
Das bedeutet, die Holding Diakonische Dienste Hannover gGmbH kann gegründet werden.
Damit folgen Vorstand und Komitee nach ausführlichen Diskussionen den Gremien der beiden Partnerhäuser, dem Annastift und Friederikenstift.
Die Beratung fiel so ausführlich aus, weil auf der Grundlage der Stiftungsurkunde der Wille unserer Stifterin auch in der neuen Vertragsform bindend ist. Deshalb musste die Stiftungsaufsicht eingeschaltet werden.
Die weiteren Schritte sehen jetzt u.a. vor, dass nun auf die Gründung von Betriebsgesellschaften – etwa die Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung gGmbH – zugegangen werden kann.
Mit freundlichen Grüssen
Ihr Dieter Zinßer, Vorsteher
Qualitätsmanagement im Krankenhaus
Im ersten Halbjahr diesen Jahres wurde im Krankenhaus der erste Teil zur KTQ – Zertifizierung bearbeitet und nun abgeschlossen. Der in allen Kliniken und über alle Bereiche erstellte Selbstbewertungsbericht (SBB) ist fertig und wurde Anfang Juni durch Mitglieder des Krankenhauses in einem Bewertungswochenende besprochen und bewertet. Insgesamt wurde ein sehr positiver Ausgangspunkt definiert.
Im QM wird dieser SBB nun zum Versand an die Zertifizierungsgesellschaft nach Freigabe durch die entsprechenden Gremien vorbereitet. Anschließend ist er im Laufwerk H unter QM KH für alle Mitarbeiter zugänglich.
Damit beginnt nun die Vorbereitung auf die Fremdbewertung durch die Visitoren, die den zweiten Teil der Arbeiten zur Erlangung des KTQ – Zertifikates darstellt.
Wie Ihnen bereits mitgeteilt, findet in der Woche vom 19. – 23. September diesen Jahres die Visitation statt. In dieser Zeit werden in unserem Haus zu den Kriterien des SBB verschiedene kollegiale Dialoge und Begehungen stattfinden, in die viele MitarbeiterInnen einbezogen werden.
Um Sie hierauf vorzubereiten und auch Ihre Fragen dazu zu beantworten, werden in den nächsten Wochen unterschiedliche Termine hierzu stattfinden. Es werden schon vorher durch das QM und weitere Mitarbeiter des Hauses aber auch unter Einbeziehung von Herrn Krause von der GRB aus Detmold einzelne Kliniken und Stationen begangen werden, um zu zeigen, wie so eine Begehung abläuft. Auf den Stationen 11 und 4 wurden von Sr. Petra Münich solche Begehungen zusammen mit Herrn Dr. Wohlfart und Frau Stumpp bereits absolviert, die Ergebnisse sind ausgewertet und die erkannten Stärken und Schwächen werden in der näheren Zeit in Gesprächen benannt und bearbeitet werden.
Daneben werden die bereits im letzten Herbst schon begonnenen Interviews weitergeführt. Die Ergebnisse der ersten Interviews zu den Themen Visitenregelungen, Nutzen von Vorbefunden sowie Entlassung / Verlegung haben eine gute Basis an Wissen und Motivation der einzelnen Mitarbeiter gezeigt. Ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge zusammen mit den vielen guten Prozessabläufen zeigen ein in der Bewertung sich widerspiegelndes positives Bild des Krankenhauses. Dies verstärkt aufzuzeigen wird in den kommenden Wochen durch weitere Gehaltsbriefe und Streiflichtartikel aber auch Schulungen und Informationsveranstaltungen geschehen.
Ferner wird der Ordner QM KH im Intranet (Laufwerk H) mit Inhalten und Informationen aufgefüllt werden. So ist ein neues Glossar eingestellt worden und ein Organigramm zur Projektstruktur des KTQ – Prozesses. Daneben werden neue Artikel, Mitarbeitervorstellungen und Dokumente folgen, insbesondere werden die Internen Leitlinien, verschiedene Verfahrensanweisungen und die Archivordnung elektronisch verfügbar sein. Aber auch das Unternehmenskonzept Krankenhaus 2004 wird eingestellt werden.
Sollten Sie Verbesserungen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte telefonisch, per mail oder Post an Frau Claudia Wolke (Tel. 2596) oder Frau Carola Stumpp (Tel. 2990).
Abschließend noch einmal unser Dank an alle MitarbeiterInnen, die den KTQ – Prozess und auch das QM bisher unterstützt haben. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen.
(wird fortgesetzt)
Erstmalig in Hannover: Schonende Hämorrhoiden OP mit Druckmessung des Schließmuskels
Eine neue und vor allem: schonende Methode zur Behandlung von Hämorrhoiden bietet jetzt die Henriettenstiftung. Erstmals für Hannover benutzt die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie unter der Leitung von Professor Dr. med. Joachim Jähne eine Methode, die die Hämorrhodial-Arterie unterbindet, und zwar auf eine minimalchirurgische Weise, gesteuert per Ultraschall. Moderne, schonende und vorbeugende Methoden zur Entfernung von Hämorrhoiden bietet die Klinik für Bauchchirurgie der Henriettenstiftung allen Hämorrhodial-Patientinnen und -Patienten an. Die Klinik ist zugleich Kompetenzzentrum für Colo-Proktologie der Deutschen Gesellschaft für Visceral- (Bauch) Chirurgie. Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Homepage der Henriettenstiftung.
Modellfall „Kultur des Pflegens“ – Beachtete Vortragsreihe aus Anlaß der Ausstellung
Die Dynamik und die Spannungen in der Kranken- und Altenpflege stellt das Projekt „Kultur des Pflegens“ modellhaft dar. Das machten zwei Zusatzprogramme zu diesem Ausstellungs- und Forschungsprojekt deutlich. Am 6. Juli startete eine Vortragsreihe und am 11. Juli fand ein Berufsinfo-Tag für Schulen statt. Die Schulleitungen aller drei Schulen der Henriettenstiftung informierten über Schwerpunkte und Möglichkeiten der Berufe im Gesundheitsweisen. Vertreten waren deshalb die Krankenpflege, Altenpflege und Physiotherapie. In der Vortragsreihe finden sich bekannte Namen aus Sozialpsychologie und Pflegewissenschaft, wie Christine Morgenroth, Professorin an der Universität Hannover, und Rosemarie Kerkow-Weil, Professorin für Pflegewissenschaft an der Evangelischen Fachhochschule Hannover. Das Vortrags-Programm stellte die Herausforderung der Pflege von Menschen und der Pflegeberufe dar. So befasste sich die Juristin Dagmar Vogt-Janssen mit dem Spannungsfeld von Ethik und Ökonomie in der Pflege, mit dem Spannungsfeld von Zeit und Zuwendung zu Menschen befasste sich Professorin Christine Morgenroth und Professorin Rosemarie Kerkow-Weil sprach über Pflegebildung als Kooperationsprojekte. Außerdem ging es um die Reform der Krankenpflege nach 1945 im Vortrag von Dr. Susanne Kreutzer. Sie gehört zum Team der Wissenschaftlerinnen, die die Dynamik der Veränderungen in der Pflege am Beispiel der Henriettenstiftung genauer untersuchen. Dieses Programm wird als Forschungsprojekt von der Volkswagenstiftung gefördert.
„Interdisziplinäre Notfallversorgung in der Henriettenstiftung jetzt auch mit Stroke Unit“
Im Krankenhaus der Henriettenstiftung am Standort Marienstraße ist seit zwei Jahren das zukunftweisende Modell einer interdisziplinären Not- und Unfallaufnahme unter Leitung der Unfallchirurgischen Klinik und einer eigenen Abteilung „Konservative Interdisziplinäre Notaufnahme“ etabliert worden. Dies wurde jetzt ab 4.7.2005 durch die Inbetriebnahme einer Stroke Unit unter Leitung der Neurologischen Klinik ergänzt.
In der interdisziplinären Not- u. Unfallaufnahme werden Notfallpatienten aller Art aufgenommen und ohne Zeitverzug nach fachlichen Gesichtspunkten aller an der Nofallversorgung beteiligten Klinikenversorgt. Bei Schlaganfallpatienten wird künftig innerhalb weniger Minuten ein Neurologe hinzugezogen, der die weitere Schlaganfallbehandlung übernimmt. Patienten der konservativen Fächer werden seit einem Jahr nach der notfallmäßigen Diagnostik und Therapieeinleitung auf einer interdisziplinären konservativen Notaufnahmestation betreut bis zu ihrer Verlegung in die spezialisierten Fachabteilungen oder direkten Entlassung in die weitere ambulante Versorgung niedergelassener Ärzte.
Die „Stroke Unit“ als Spezialeinrichtung der Neurologischen Klinik zur Schlaganfallbehandlung ist in diese Notaufnahmestation integriert. Dadurch ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen Neurologen und Internisten, aber auch Radiologen und Gefäßchirurgen gewährleistet, die für die Prognose der Schlaganfallbehandlung entscheidend ist.
Die Behandlung in der Stroke Unit beinhaltet auch die Möglichkeit der Thrombolyse die beim akuten Schlaganfall nur innerhalb der ersten 3 Stunden nach dem Auftreten der Durchblutungsstörung erfolgreich ist. In zahlreichen Untersuchungen ließen sich die Vorteile der Behandlung von Schlaganfallpatienten in einer Stroke Unit nachweisen. Die Prognose der Patienten nach einem Schlaganfall ist dabei im Vergleich zur Behandlung auf einer Normalstation deutlich verbessert. Im Vordergrund steht dabei die intensive Behandlung von Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Atemfunktionen und Blutzucker und die frühzeitige Abklärung der Ursachen des Schlaganfalles. Danach können Patienten schnell zur Rehabilitationsbehandlung weitergeleitet werden. Für eine wirksame Funktion der Stroke Unit-Behandlung ist eine intensive Zusammenarbeit aller beteiligten Kliniken erforderlich. Dazu gehören neben der Neurologie die Innere Medizin mit den Schwerpunkten Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin, die Radiologie mit der Möglichkeit zur sofortigen Computertomographie und Kernspintomographie, die Gefäßchirurge und für die Weiterbehandlung die Klinik für Geriatrie und Rehabilitationsmedizin der Henriettenstiftung.
Mit der Eröffnung dieser neuen integrierten Stroke Unit in die Notfallmedizin der Henriettenstiftung wird jetzt die Behandlung nahezu aller akuten Erkrankungen auf höchstem Niveau in der Henriettenstiftung möglich Damit wird die medizinische Versorgung insbesondere der direkten Einzugsbereiche des Krankenhauses in den südlichen und südöstlichen Stadtteilen Hannovers wesentlich verbessert.
Pflege mit Auge, Herz und Hand – Jahresfest in der Henriettenstiftung
Als ein Fest der Pflege, so markierte Vorsteher Dieter Zinßer den Schwerpunkt des Jahresfest 2005. Rund 1.200 Besuchende kamen bei bestem Wetter in den Garten der Henriettenstiftung in der Marienstraße. Start war mit einem Gottesdienst mit Landesbischof i.R. Horst Hirschler, Abt des Klosters Loccum. Danach gab es ein abwechslungsreiches Bühnen- und Musikprogramm. Herausragend war der Auftritt der Gruppe Urknall mit Tänzen und Gesängen aus Afrika. Interessant waren die Präsentationen von Pflegebereichen, Kliniken und neuen Arbeitsfeldern. So stellte sich der Pflegedienst vor, präsentierte sich der neue Schlaganfall-Akut-Bereich, die Stroke-Unit, ebenfalls die Schmerztherapie und die Wundsprechstunde. Und: Neben den vielen kulinarischen Genüssen gab es Praktisches zum Thema Gesundheit: eine Wellness-Massage von angehenden Physiotherapeutinnen und Nordic Walking sowie Sitz-Tanz und Heil-Gymnastik. Als wahre Attraktion entpuppten sich die Dekubitus-Betten, die unter den Bäumen im Freien standen: die Kinder erlebten und erfuhren sie ganz praktisch, als Sprungbrett, Spielwiese und als Ruhekissen. Außerdem wurde vorgestellt die Informationsbroschüre des Krankenhauses.
Einsteigen zur Zeitreise: Kultur des Pflegens – Ausstellung in der Henriettenstiftung
Eine Zeitreise ist jetzt möglich in der Henriettenstiftung. Durch die Geschichte der Pflege führt eine Ausstellung „Kultur des Pflegens“, die bis zum 24. Juli zu sehen ist. Dabei werden die Veränderungen in der Pflege kranker und alter Menschen deutlich. So ist modellhaft je ein Krankenbett mit Zubehör aufgestellt aus dem Jahr 1870, 1910 und 1970. Schlaglichter der Pflege zeigen dann die Bildlesebücher in ästhetisch gestalteter Form unter den Überschriften Aufbruch, Entwicklung, Ausbildung, Im Nationalsozialismus, Modernisierung.
Die Bedeutung der Pflegearbeit – von Zuwendung und Fachlichkeit - an kranken und alten Menschen ist groß. Das zeigt die Ausstellung „Kultur des Pflegens“ am Beispiel der Henriettenstiftung. Dabei geht es um die Entwicklung von Qualität in der Pflege. Denn diese wurde Mitte des vorvergangenen Jahrhunderts gerade von den Diakonissen entwickelt. Sie übernahmen von Krankenwärtern die Sorge für Kranke und Alten und versahen sie mit neuen Standards. Auge, Hand und Herz gehören zusammen. Qualität durch Bildung und Ausbildung hieß das Stichwort. Dafür bürgten die Diakonissen mit eigener Ausbildung und einem komplexen System der Weiterbildung einschließlich einer eigenen Hochschule.
Außerdem gibt es einen Film, der jetzt Premiere hatte, über die Schwesternschaften der Henriettenstiftung mit dem Titel „Starke Frauen – Diakonissen im Wandel der Zeit“. Er schildert an Hand einzelner Persönlichkeiten, welche Perspektiven sich für die ungewöhnliche Lebensform einst verbanden und welche heute noch zukunftsfähig sind.
Kinderärztliche Informationen zur Geburtshilfe
Der Kinderarzt in der Geburtshilfe, darüber informiert der Themenabends der Frauenklinik der Henriettenstiftung in Kirchrode. Er findet statt am Mittwoch, 10. August 2005 18.00 Uhr im Fachinstitut der Henriettenstiftung in Kirchrode, Emmy-Danckwerts-Straße 3. Denn, so erläutert die Chefärztin der zuständigen Klinik des Kinderkrankenhauses Auf der Bult, in den ersten Lebenstagen eines Neugeborenen findet eine große Anzahl von Umstellungen bei dem Kind statt, wenn es sich vom geschützten Leben im Mutterleib auf das Erdenleben umstellt. Die meisten Organsysteme müssen nach der Geburt anders arbeiten als zuvor. Dieser Prozess ist störanfällig, so dass es sinnvoll ist, ihn zu beobachten.
In diesem Themenabend wird dargestellt, welche speziellen Vorsorgemaßnahmen durch den Kinderarzt in der Neugeborenenzeit durchgeführt werden, was hierbei erkannt werden kann, worauf besondere Aufmerksamkeit gerichtet wird. Außerdem wir besprochen, welche weiteren Maßnahmen für die ersten Lebenswochen erforderlich sind (Ernährung, Vitamingaben). Auch Tipps, wie man erkennen kann, dass das Kind krank wird, werden vermittelt. Darüber hinaus wird kurz darauf eingegangen werden, welche Probleme es erforderlich machen können, dass ein Kinderarzt bereits vor der Geburt anwesend ist, bzw. kurzzeitig danach hinzugezogen wird.
Ein dritter Punkt wird sein, kurz die Möglichkeiten vorzustellen, die es gibt, wenn ein Neugeborenes nach der Geburt so gravierende Probleme hat, dass es einer Behandlung im Krankenhaus bedarf. Hier stellen wir Ihnen unsere Neugeborenen-Einheit in der Frauenklinik der Henriettenstiftung vor.
Lateinamerikanische Rhythmen im Atrium am 13. September 2005, 18.00 Uhr
Samba, Salsa, Jazz, Flamenco und Pop gibt es zu hören am 13. September 18.00 Uhr im Atrium des Krankenhauses Marienstraße. In der Reihe Kultur und Musik im Krankenhaus „Im Atrim“ kommt das „Trio Coppo“. Es groovt – wie es heute heißt - mit virtuoser Spielfreude und einer satten Portion Rhythmus mit seinen Zuhörern gern in den lateinamerikanischen „Ohrlaub“. Bekannte Kompositionen erhalten durch die ungewöhnliche instrumentelle Besetzung (Querflöte, Drums und Percussion, Gitarre) neue Klangfarben und werden mit überraschenden Arrangements musikalisch neu interpretiert.
Schmerzerleichterung während der Geburt
Der Themenabend der Frauenklinik der Henriettenstiftung am Mittwoch, 14. September 2005, 18.00 Uhr Kirchrode, Emmy-Danckwerts-Str. 3
Mit den Fragen der „Schmerzerleichterung unter der Geburt“ befaßt sich der Themenabend der Frauenklinik der Henriettenstiftung. Er findet statt am Mittwoch, 14. September 2005, um 18.00 Uhr in Kirchrode, Emmy-Danckwerts-Str. 3. Es informieren Hebammen, Geburtshelfer und eine Fachärztin für Anästhesie. Sie beantworten gern Fragen.
Diagnose Krebs, Seminar zu Fragen der Kooperation aller Beteiligten, 16. und 17. September
Mit Fragen der Kooperation bei Krebserkrankungen befasst sich ein viel beachtetes Symposion in der Henriettenstiftung am 16. und 17. September 2005. Der Anlaß: Krebserkrankungen nehmen kontinuierlich zu. Das liegt, so die Weltgesundheitsorganisation, an mehreren Faktoren. Familiäre Vorbelastungen, Lebensweisen, Alter und Umwelt stellen nur einige der typischen Gesundheitsrisiken dar für Krebserkrankungen dar. Die Behandlung von Krebs ist heute nicht mehr an eine Fachdisziplin gebunden. Sie bedeutet Spezialisierung und Konzentration der unterschiedlichen Behandlungsarten. Dabei ist eine enge Kooperation zwischen den verschiedenen medizinischen Fächern und Berufsgruppen gefragt. Ärzte, Pflege, Psychologie, Seelsorge und Physiotherapeuten müssen bei der Behandlung von Krebspatienten und -patientinnen eng zusammenarbeiten. Das Beispiel der Henriettenstiftung lässt die Möglichkeiten erkennen: Die verschiedenen medizinischen Disziplinen, z. T. zusammengefasst in Zentren innerhalb des Krankenhauses, arbeiten eng mit den anderen Berufsgruppen, kooperierenden Praxen und anderen Einrichtungen zusammen. Gegenstand des Symposiums ist daher die Darstellung der interdisziplinären Behandlungsmöglichkeiten von Krebserkrankungen. Auskünfte erteilt: Ideen- und Beschwerdemanagement, Ass. jur. Dagmar Vogt-Janssen, Telefon: (0511) 289-2592.
Spenden Sie für „Raum der Stille“ auf der Intensivstation – Spendenaktion „Ein Raum der atmet“
„Lieber Gott! Ich hoffe dass du so bleibst wie du bist und die Menschen und andere lebewesen magst. Dass du ihnen hilfst und sie gern hast wie uns alle auf dieser Welt.“ So ähnlich hat es ein junges Mädchen eingetragen in das Buch im Raum der Stille. Diesen Ort suchen viele Menschen auf. Es ist ein Raum der atmet, so hat es Vorsteher Pastor Dieter Zinßer gesagt. Jetzt entsteht ein derartiger Raum in der neuen Intensivstation. Für die Einrichtung und Ausstattung „für Farben, Fenster, Möbel“ sind Spenden nötig. Das Spendenkonto lautet: 0300600091 bei der EKK Hannover 250 607 01, Stichwort „Sommeraktion 2005“. Wie wichtig dieser Raum ist, zeigt eine weitere Eintragung: Wenn mich mein Weg hier vorbei führt, kehre ich immer wieder gern in diesen Raum der Stille ein. Ich bitte um Hilfe für meinen Mann und meinen Sohn. Danke!“
Offene Sprechstunde Seelsorge, Mittwoch und Donnerstag 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Zur offenen Sprechstunde laden die Seelsorgerinnen und Seelsorger in die Marienstrasse ein. Jeden Mittwoch und Donnerstag von 17.00 bis 18.00 Uhr befindet sich ein Mitglied des Seelsorgeteams im Büro im Atrium, gegenüber dem Raum der Stille. Gesprochen werden kann über alles, was im geschützten und intimen Bereich des Gesprächs zwischen zwei Menschen unter vier Augen bleiben soll.
Impressum:
Das „Streiflicht“ gibt Ihnen Informationen aus der Henriettenstiftung. Im Auftrag des Vorstehers Landessuperintendent a.D. Dieter Zinßer produziert von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Joachim Döring in Zusammenarbeit mit Hoch Zwei, Agentur, Ferdinand-Wallbrecht-Str. 45, 30161 Hannover und gedruckt bei Schindelhauer. Redaktionsschluß dieser Ausgabe: 12. Juli 2005. Informationen für die kommende Ausgabe bitte bis 15. August 2005 an Joachim Döring, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 289-2307, e-mail Joachim.Doering@Henriettenstiftung.de |
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